10 MarAppExchange 5-5-5: VisualLifecycle im Kurzreview

In unserer Videocast Serie haben wir heute Levin Beicht zu Gast.

vllogo

Levin und sein Team von Apracor haben sich darauf spezialisiert Prozesse in Salesforce zu modellieren ohne dass man dazu Code schreiben muss.

Herausgekommen ist nach einem Jahr intensiver Arbeit ein beeindruckendes Tool, welches es in 2 Varianten auf der AppExchange zum Installieren in Eure Salesforce-Umgebung gibt.

Schon mit der kostenlosen easy Variante könnte Ihr Prozesse modellieren und Euch einen guten Überblick über das Tool verschaffen. Die VisualLifecycle professional bietet Euch noch mehr Funktionalitäten zum fairen Preis wie wir finden.

Ich selbst war von der Demo begeistert, weil sie

  • die Möglichkeit bietet einzelne Prozesse und Prozess-Schritte so gestalten, dass neue Mitarbeiter weniger Fehler machen können und
  • man als Arbeitgeber die Freiheitsgrade der Mitarbeiter einschränken kann.
  • Darüber hinaus reduziert sich die Einlernzeit neuer Mitarbeiter.

Aber das Beste: Die Prozesse lassen sich mit wenigen Klicks auch wieder ändern. Aus meiner Sicht DER VORTEIL des Tool, das ohne Code auskommt.

Wie immer können und wollen wir mit unserem Video kein Produkttraining ersetzen, wer mehr Interesse hat, sollte sich unverbindlich mit Levin Beicht in Kontakt setzen.

Doch seht selbst:

02 DecSalesforce Integration für Arme

Das Thema wie Daten nach Salesforce hineinkommen und wieder exportiert werden können ist ein Thema, das jeden (aber auch wirklich jeden) vor dem Kauf brennend interessiert, daher möchte ich diesem Dauerbrenner einen Blogpost widmen.

Um es vorwegzunehmen. In meinen 10 Jahren Berufserfahrung war es noch nie so leicht Daten zu laden oder zu entladen wie heute. Die Tools sind einfach klasse geworden.

Daten exportieren

Dafür gibt es eine Funktion im Setup, die es Euch erlaubt alle (!) Daten per Knopfdruck und in Form von csv (Comma Separated Files) zu exportieren. Das beinhaltet auch die Dateien (Powerpoint, Excel etc.), die Ihr im Laufe der Zeit hochgeladen habt. Und ja, Ihr erhaltet auch die Information wie die Daten und Dateien zueinander gehören mit exportiert.

Ich empfehle Euch nachdrücklich die Erinnerungsmail zu nutzen, die Ihr wöchentlich (bei Professional Edition monatlich) erhalten könnt um Eure Daten lokal als Backup zu speichern. Man weiss ja nie, ob mal jemand aus Versehen alte Daten gelöscht hat. Ihr habt aktuell kein Backup bei Euch lokal gespeichert? Los geht!

Daten laden

Wenige Daten könnte Ihr bequem mit Bordmitteln laden – mit dem sogenannten Wizard – der im Setup eingebaut ist (Datenverwaltung -> Datenimport-Assistent). Allein dieses Tool hätte einen eigenen Post verdient, weil es seit der Überarbeitung im letzten Release deutlich hübscher und besser bedienbar geworden ist.

Probiert den Datenimport-Assistenten einfach mal selbst aus, wenn Ihr beispielsweise Accounts laden möchtet.

Und hier mein ultimativer TIP: Speichert Eure Excel Sheets mit OPEN OFFICE als csv-Dateien ab. Microsoft Excel eignet sich nicht zum Arbeiten mit csv-Dateien (das macht statt Kommas Semikolons – weshalb, das muss uns Microsoft noch erklären).

Sobald die Aufgabe etwas kniffliger wird, werdet Ihr mit dem Assistenten an Grenzen kommen. Vor allem dann, wenn Ihr die selbe Aufgabe mehrfach machen wollt, wenn ihr beispielsweise einen Fehler gemacht hattet und die Ursprungsdatei anpassen wollt oder mehr Daten laden wollt etc. werdet Ihr für ein etwas schlaueres Tool dankbar sein.

Für diesen Fall gibt es eine grosse Anzahl an KOSTENLOSEN Tools, die Ihr nutzen könnt.

Den Salesforce DataLoader gibt es als Bordmittel, dataloader.io, den Jitterbit Data Loader, Skyvva und viele mehr könnt ihr ebenfalls nutzen. Sie alle nutzen die Salesforce APIs und unterstützen Euch dabei Eurer Aufgabe Herr zu werden.

Ich persönlich arbeite inzwischen nur noch mit Jitterbit und dataloader.io und zwar aus folgenden Gründen:

Bei beiden Tools kann ich mehrere Logins hinterlegen (z.B. Testumgebung, Produktionsumgebung) und sämtliche Vorgänge (Laden von Daten, Exportieren etc.) speichern. Gerade wenn ich regelmässig Vorgänge durchführen muss, dann ist das super weil es mir Zeit erspart.

Mein Favorit ist seit Neuestem dataloader.io

Letzte Woche hatte ich einen Kunden am Telefon, der mit dem Assistenten an Grenzen gekommen war und dem ich dataloader.io empfohlen habe – und er war begeistert, so wie ich.

Seit dem letzten Release von dataloader.io lassen sich Laden- und Entlade-Vorgänge mit regelmässiger Abfolge automatisieren – und das kostenlos! Ihr legt beispielsweise fest, dass jeden Tag um 7:00 Uhr ein CSV-Sheet die Umsatzdaten Eurer Accounts aktualisiert – und das geschieht nach der einmaligen Konfiguration von allein.

Ihr könnt als Quelle FTP, Dropbox oder box.com angeben. Den Ausspruch “Integration für Arme” habe ich von meinem Kunden gerne an dieser Stelle übernommen.

Ihr habt somit die Möglichkeit Daten aus Bestandssystemen, Buchungssystemen, was auch immer nach Salesforce automatisch einmal am Tag hochzuladen. Oder alternativ Daten einmal täglich nach FTP, Dropbox oder box.com zu exportieren und von dort weiterzuverarbeiten.

Überlegt selbst welche Möglichkeiten Euch damit zur Verfügung stehen! Und das kostenlos! Bisher haben alle Tool-Hersteller Geld für Prozess-Automatisierungen genommen, dataloader.io hat das jetzt durchbrochen. Und macht damit natürlich Werbung für deren richtig, richtig schicke Integrations-Plattform Mulesoft, die Euch mit dem CloudHub noch ganz andere Möglichkeiten bietet (Ein Blick auf deren Portfolio lohnt sich!)

Natürlich bekommt Ihr keine Garantie für den Betrieb von dataloader.io und es ersetzt kein hochwertiges Integrationswerkzeug. Aber für eine Integration von unkritischen Daten auf dennoch sicherem Weg ist es unschlagbar gut.

Probiert es aus, Ihr werdet begeistert sein wie leicht sich Daten laden, mappen und exportieren lassen.

Wieso ist das bei Salesforce so einfach?

Ganz einfach, weil Salesforce konsequent auf offene Standards setzt und APIs für den Zugriff auf das System zur Verfügung stellt. Die anderen Hersteller verfolgen da den Weg die User in ihrer eigenen Welt einzusperren. Es ist oft ein Drama auf die Daten bei anderen Systemen zuzugreifen, von einfachen Wegen die Daten zu verarbeiten ganz zu schweigen. Für Ihr Integrations- bzw. Migrations-Projekt benötigt Ihr jetzt “nur noch” Zugriff auf die anderen Systeme, dann geht’s los.

Für Migrations-Projekte macht Euch schon heute an die Analyse darüber wie Ihr die Daten aus Euren Altsystem entladen bekommt. Diese Frage werdet Ihr Euch künftig nicht mehr stellen brauchen. Sie wurde in nur wenigen Zeilen hier beantwortet.

Welche Tools nutzt Ihr, was sind Eure Erfahrungen, welche Use Cases könnt Ihr Euch vorstellen mit den Möglichkeiten von dataloader.io?

27 MaySalesforce Deutschland Blog – der offizielle Salesforce Blog jetzt auch in deutscher Sprache

Vor knapp zwei Wochen ist der offizielle Salesforce Blog von Salesforce.com Germany an den Start gegangen. Salesforce Mitarbeiter und andere Salesforce Experten schreiben hier in deutscher Sprache zu verschiedensten Themen – sei es zu neuesten Entwicklungen des Produkts, Salesforce-Tipps aus der Praxis oder unterhaltsame Anekdoten aus dem Cloud Computing Alltag. Darüber hinaus werden auch vereinzelt interessante Artikel vom englischen Salesforce Blog übersetzt angeboten.

Marc und ich sind hier ebenfalls als Autoren aktiv und werden den offiziellen Salesforce Blog von Zeit zu Zeit mit – hoffentlich interessanten – Beiträgen unterstützen.

In Marcs erstem Artikel “Wie kommen meine Daten in die Cloud? Zwei Wege in die Wolke” beschreibt er zwei Möglichkeiten des einfachen Datenimports bzw. der Datenmigration aus Fremdsystemen heraus. Wie er betont, und ich auch selbst aus meinen Migrationsprojekten bestätigen kann, ist eine gute Datenqualität bzw. Aufbereitung vorab bereits die halbe Miete, der technische Import funktioniert dann problemlos.

In meinem ersten Artikel “Daten-Autobahn zu Ihren Geschäftspartnern” geht es um die Möglichkeiten der Vernetzung mit Partnern. Dabei wird insbesondere auf die Salesforce-zu-Salesforce Integration eingegangen, die sehr interessant ist wenn Sie selbst, aber auch Ihre Partner, aktive Salesforce-Nutzer sind.

Erst heute habe ich wieder in einem Gespräch mitbekommen, wie bei einem Kunden versucht wurde zwei Salesforce-Systeme über Email2Case zu koppeln. Die Kommunikation dabei funktioniert allerdings nicht problemlos, da beide Systeme jeweils eigene Referenz-Ids generieren und die Antwort dadurch nicht korrekt ans Ticket zugeordnet werden kann. Die Folge ist ein neues Ticket bei jeder eingehende E-Mail – es gibt bessere Varianten!

17 AprMeine TOP 3: So bringe ich meine Salesforce-Umgebung zum Stillstand – und wie man es wieder behebt

Immer wieder bin ich in der Vergangenheit über die gleichen Klassiker gestolpert mit denen ein Admin zielsicher die Salesforce-Umgebung seiner Firma zum Stillstand bringen kann. Anlass dieses Blog-Artikels war eine spannende Unterhaltung auf dem Salesforce-User-Treffen in München vergangenen Montag.
Ihr fragt Euch, wie man mal eben seine Salesforce-Umgebung zum Stillstand bekommt, wo das doch so stabil läuft?
Hier kommen meine TOP 3

TOP 1 – Validierungsregeln
Eine wunderbare Sache, denn sie stellen sicher, dass Datensätze oder Felder bestimmte Kriterien erfüllen müssen bevor sie gespeichert werden. Ein Anwendungsfall ist beispielsweise der, dass ein Rabatt nie größer als 100% sein darf, oder eine Mailadresse immer ein @ Zeichen und einen Punkt enthalten muss.
Validierungsregeln werden immer ausgeführt – auch wenn ein Feld gar nicht im Layout ist. Und genau so produziert man Probleme: Bei jeglichen Speichern gibt es eine Fehlermeldung, aber der Anwender hat keine Chance die Daten richtig einzugeben.
Wenn möglich in einer 1:1 Kopie der Produktionsumgebung (eine sog. Full Sandbox) einmal alle (!) Datensätze über die API speichern, eh man die Validierungsregel in der Produktion aktiviert. Und die Regeln nicht in der Produktion bauen, sondern in einer Testumgebung und dann in die Produktion überspielen (siehe auch TOP 3)

TOP 2 – Pflichtfelder im Layout
Auch sehr beliebt ist es Pflichtfelder zu definieren, die ab sofort von jedem immer ausgefüllt werden müssen.
Oft wird dabei vergessen, dass es dabei zu 2 Problemen kommen kann: Bei Änderungen an bestehenden Datensätzen und bei Routinen, die im Hintergrund laufen (z.B. bei nächtlichen Batch-Läufen).
Vergesst bitte die bestehenden Datensätze nicht. Am besten findet Ihr das über einen Bericht oder ein Dashboard heraus wie gut die Pflichtfelder in der Vergangenheit gefüllt wurden. In der Praxis müssen die Daten im Systen oft erst bereinigt bzw. befüllt werden, eh man bestehende Felder zum Pflichtfeld ernennt.
Auch hier ist es mehr als hilfreich wenn man in der Full Sandbox alle Datensätze einmal speichert. Wenn keine Full Sandbox vorhanden ist, kann man das auch in der Produktion machen… KANN!
… Dann sollte dann nämlich wissen, ob das eventuell Workflows aktiviert, oder die Felder “zuletzt gespeichert durch / am” an irgendeiner Stelle benötigt werden. Im Zweifelsfall lieber etwas mehr Zeit in Berichte und Dashboards investieren anstatt sich in Teufels Küche zu begeben.

3. Keine ausreichende Testabdeckung
Um das zu verstehen, muss ich etwas ausholen – und das kann Euch auch nur dann passieren, wenn Ihr Apex-Code geschrieben habt. Punkt 1 und 2 sind aber sehr oft der Hintergrund für Probleme, die meistens erst etwas später auftauchen.
Generell empfehle ich immer in ein laufendes System nur dann einzugreifen, wenn es wirklich nicht anders geht.
Nur weil man in 30 Sekunden ein Feld in einem Live-System ohne Downtime anlegen kann sollte man es nicht unter allen Umständen auch tun. Und zwar aus folgenden Gründen:
Salesforce ist ein so beliebtes System, weil alle Nutzer auf der Welt immer auf dem gleichen Release arbeiten und die Entwickler sich auf 3 Major Releases im Jahr stürzen können, ohne alte Releases am Leben halten zu müssen.
Damit muss aber auch zwingend sichergestellt sein, dass man jederzeit ein stabiles System hat. Das wird durch eine vorgegebene Testabdeckung von 75% vorgegeben. In der Praxis heisst das, dass die Entwickler, die Code in Apex schreiben, für ihren Code Testklassen schreiben müssen bis die eine Abdeckung von mind. 75% erreichen. 100% wird man selten erreichen können, in der Praxis zeigt sich, dass 75% eine sehr gute Vorgabe ist.
Ein Problem kann dann auftauchen, wenn man in einer Produktion z.B. Validierungen erstellt, Pflichtfelder definiert oder auch einfach Felder aus dem Layout entfernt, die in Testklassen genutzt werden. Das kann nämlich dazu führen, dass die Testabdeckung dann nicht mehr erreicht wird.
Wann merkt man das? Das Gute: Nicht im Betrieb, die Testklassen haben auf den Betrieb keine Auswirkungen. Aber Ihr werdet es beim nächsten Einspielen von Änderungen aus der Testumgebung in die Produktion schmerzlich zu spüren bekommen. Es wird nämlich nicht möglich sein.
Erstellt möglichst alles in einer Testumgebung und schickt es per Änderungsset in die Produktion und folgt dem Deployment-Konzept. So stellt Ihr sicher, dass Ihr jederzeit eine stabile Produktion habt, wenn ihr werdet vor dem Deployment feststellen, ob Ihr Eure Testklassen anpassen müsst oder eventuell neue schreiben dürft für die veränderten Vorgaben.
Man kann übrigens in jeder Salesforce-Umgebung im Menü unter Setup -> Develop -> Apex Test Execution -> Select Tests -> alles anklicken -> Run die Testabdeckung überprüfen.
Apex-Code und Visualforce sind eine wunderbare Sache. Wenn das zum Einsatz kommt, sollte man sich nur auch über die Auswirkungen vorab etwas informieren.

Kann man also eine Salesforce-Umgebung zum Stillstand bringen? Ja, kann man. Das gute ist, man kann alle Fehler wieder recht schnell beheben und man wird die Fehler sicher auch nicht erneut begehen.
Dennoch sollte man mit Validierungen und Pflichtfeldern etwas vorsichtiger umgehen, als vielleicht zunächst gedacht.

08 AprAmazon, vom Buchhändler zum Herz des Internets

Unter dem Titel “Amazon, vom Buchhändler zum Herz des Internets” war heute in der Welt am Sonntag ein, wie ich finde, recht guter Einführungsartikel zum Thema Cloud Computing zu lesen.

Kernaussage des Artikels ist, dass inzwischen sehr viele Unternehmen (insbesondere auch Startups) die Server von Amazon für Ihre Dienste nutzen. Dies ist für alle die im Cloud Computing Umfeld unterwegs sind sicherlich nichts neues. Wenn man es allerdings mit etwas Abstand betrachtet ist es schon nach wie vor Wahsinn, dass ein Onlinehändler diesen Durchbruch in einem komplett anderen Geschäftsbereich geschafft hat. Das Servergeschäft macht dabei inzwischen bereits 20% des Unternehmenswertes aus und Amazon betreibt nach Google die weltweit zweitgrößte Serverfarm. Google nutzt diese natürlich weitgehend für seine eigenen Dienste wie Google Search, Gmail, Google Apps etc., aber bietet inzwischen mit Compute Engine und ähnlichen Diensten auch einen Mietservice für Serverkapazität an. Auf Grund der Marktstellung und Erfahrung von Google sind diese vermutlich als erste ernst zu nehmende Konkurrenz für Amazon zu sehen.

Interessant fande ich auch den Gedanken, dass klassische Serverhersteller wie HP, Dell und IBM durch Cloud Computing zunehmend unter Druck geraten, da die größten Cloud Computing Dienste Google, Amazon und Facebook sich lieber spezielle Server nach eigenen Vorstellungen bauen lassen – von Herstellern, die gar nicht am normalen Markt anbieten. Je mehr Firmen also statt eigene Server zu kaufen lieber die Dienste der großen Cloud Computing Anbieter nutzen, umso weniger Geschäft bedeutet dies für die bisherigen Serverhersteller. Natürlich ist schon etwas fraglich, warum diese den Cloud Platzhirschen soviel Vorsprung geben und von Ihnen nicht eigene konkurrenzfähige Dienste verfügbar sind, aber vermutlich wollen Sie die Zeit bis alle auf den Cloud-Zug aufgesprungen sind lieber noch nutzen, um große Margen einzukassieren.

 

 

 

18 NovNeues Cloud Computing Infoportal für Verbraucher: cloud.irights.info

Unter dem Namen cloud.irights.info wurde kürzlich ein neues Cloud Computing Infoportal ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative vom Bundesministerium für Verbraucherschutz. Wie anhand der verschiedenen Rubriken schnell klar wird, richtet sich das Portal daher auch insbesondere an private Nutzer und versucht Ihnen den richtigen Umgang mit der Cloud näher zu bringen.

Folgende Aspekte werden auf dem Portal näher beleuchtet:

Ein grundlegendes Verständnis bei Verbrauchern zu vermitteln, was Cloud Computing bedeutet und wo die Vorteile und Risiken liegen ist auf jeden Fall sinnvoll.

Auch bei vielen Firmen besteht nach wie vor Verunsicherung wenn es um Cloud Computing geht – auch wenn bei den meisten inzwischen die eine oder andere Cloud Computing Anwendung verwendet oder zumindest evaluiert wird. Dürfen Firmendaten auch außerhalb Deutschlands liegen, wer hat Zugriff auf die Daten, gehören die Daten nach wie vor mir?

Sehr viele Cloud Computing Hersteller (u.a. auch Google, Salesforce.com) haben hierauf sehr klare Antworten, stellen durch entsprechende Abkommen sicher, dass auch Unternehmen in Deutschland ihre Dienste nutzen können ohne gegen lokale Datenschutz-Richtlinien zu verstoßen (z.B. durch das US-EU Safe Harbour Abkommen) und weißen Ihre Sicherheitsstandards in detaillierten Prüfungen und Zertifizierungen nach (z.B. TÜV Saarland geprüfter Datenschutz).

Ein ähnliches Portal wie hier durch clouds.irights.info für Endverbraucher entstanden ist, wäre daher sicherlich auch für Firmen sinnvoll, um mit Vorurteilen aufzuräumen und Fakten insbesondere auch in Bezug auf den Datenschutz zu liefern.

14 OctCloudforce München – Last Call

Hiermit noch einmal ein letzter Aufruf an alle die sich noch nicht angemeldet haben: lasst euch das deutsche Cloud Computing Event des Jahres – die Cloudforce München – nicht entgehen.

Los geht’s am Dienstag (16.10.2012) ab 8.30 Uhr in der Messe München/ICM mit Salesforce Produkt-Neuigkeiten, Ausstellerständen von Salesforce-Partnern sowie Praxisvorträgen und Erfahrungsberichten von Kunden verschiedenster Branchen.

Marc und ich werden bei der Cloudforce beide vor Ort sein – wer uns dort persönlich treffen möchte gerne eine kurze E-Mail schicken. Natürlich sind wir auch beide bei der Cloudforce Warm-up Party am Montagabend dabei, wo wir nach langer Zeit mal wieder auf unseren schönen Blog hier anstoßen werden.

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Folgende Firmen sind derzeit zur Cloudforce München 2012 als Aussteller oder für eine Success Story angekündigt :

Touring Club Schweiz, Vodafone Deutschland, Deutsche Post DHL, General Electric, Prüftechnik AG, Siemens Energy Service, Accenture, Parx, Deloitte, ITBConsult, Tolingo, LeadHunter, Simpleshow, mymuesli, Business School IESE, Engel & Völkers, Nefos, Your SL,  Arlanis Reply, GMS Development, Coca Cola Erfrischungsgetränke AG, code mitte, Brainlab, Capgemini, NTT Data, Tquila, BMC, Allianz Worlwide Care, Globalpark AG, Yakult Europe S.V., ImmobilienScout24, Koenig & Bauer Druckmaschinen AG, Phonac, Diageo, TE Connectivity, salesfactory42, BigMachines, ONCommerce, Onivation, entero AG, H+W Consult, Cloud9, Deloitte, RemedyForce, BearingPoint, Cameleon Software, ClientHouse, Eloqua, ExactTarget, IBM, Informatica Cloud, LogicLine, Magic Software, Municons, Nexell, Progress Software, Sensix, Silverpop, Sofon

12 OctBusiness Practices That Refuse To Die #44: Email Trees

Ein wunderschönes Video, das herrlich den Arbeitsalltag von so vielen von uns widerspiegelt habe ich gerade bei uns im firmeneigenen Chatter zugespielt bekommen (Es ist Freitag Nachmittag und Zeit fürs Wochenende *freu*)

Soziale Plattformen, die firmenintern sinnvoll (!) genutzt werden, haben ein wahnsinnig hohes Potential das Arbeitsleben signifikant zu vereinfachen und vor allem die Firmen schneller zu machen.

Salesforce setzt seit 3 Jahren auf das voll in Salesforce integrierte Chatter, andere Lösungen wie Yammer haben gleiche Funktionalitäten ohne eine entsprechend tiefe Integration in das Firmensystem.
Die Funktionsweise ist das entscheidende: Es ist einfach, schnell und durchsuchbar.

Ein Video sagt mehr als tausend Worte:
Euch allen ein schönes Wochenende!

10 OctSalesforce-Integration und Mobile Apps als Schwerpunkt bei IT Summit

Am Montag war ich zusammen mit drei meiner Kollegen beim IT Summit 2012 in Frankfurt. Dieser wird jährlich von der Firma Magic Software organisiert. Wir waren dort mit einem salesfactory42-Ausstellerstand vertreten und haben zum Thema Salesforce-Einführung und Salesforce-Integration informiert.

Prozessintegration zwischen dem Cloud-CRM Salesforce und on-premise ERP-Systemen (bpws. SAP, Microsoft Dynamics) war auch eines der Schwerpunktthemen des IT Summits 2012. Das zweite Schwerpunktthema lag im Bereich Enterprise Mobility / Mobile Apps.Umrahmt wurde das Event von einem generellen Überblick und Ausblick des Magic CTOs Eyal Pfeifel, des Senior Vice Presidents Global Sales Udi Ertel und des Geschäftsführers Magic Deutschland Stephan Romeder – und nicht zu vergessen natürlich dem Rückblick (30 Jahre Magic Software!), der mit einer großen Geburtstagstorte gebührend gefeiert wurde.

Zum Thema Prozessintegration bietet Magic Software die real-time Business Integration Plattform Magic xpi an, die als Integration-Middleware die Möglichkeit bietet systemübergreifende Geschäftsprozesse schnell und einfach über Konfiguration zu automatisieren. Unter den über 200 zur Verfügung stehenden Konnektoren und Adaptern befinden sich die klassischen Enterprise Applikationen wie Salesforce, JD Edwards, SAP R/3, SAP Business One, HL7, IBM i, Lotus Notes, Microsoft Dynamics, aber auch Facebook, Twitter, Google Apps und technische Konnektoren (z.B. Web Services, Datenbanken).

Die Inhalte wurden dabei untermauert von Live-Demos und Praxisvorträgen: Dominic Walter , Technical Sales Consultant bei Magic Sottware, zeigte eine Demo zum Thema “Schnelle Business Integration von Salesforce, SAP und Social Networks anhand von Integrationstemplates”. Prof. Dr. Michael Capone von H+W Consult stellte unter dem Titel  “Integration von CRM und ERP mit Magic xpi” ein Projektbeispiel vor, bei dem Salesforce mit mehreren Microsoft Dynamics Systemen integriert wurde. Als weiterer Redner in diesem Themengebiet verdeutlichte Ralf Kotthaus von der entero AG in seinem Vortrag”Optimierung der Geschäftsprozesse durch Business Integration am Beispiel von SAP und Salesforce” sehr gut, dass der Fokus bei Integrationsprojekten nicht nur auf der reinen Implementierung liegen sollte, sondern eine detaillierte Prozessanalyse und der Entwurf einer Systemarchitektur im Vorfeld sehr wichtig sind, um ein erfolgreiches Integrationsprojekt durchzuführen.

Im zweiten Themenkomplex Enterprise Mobility und Mobile Apps gab Technical Sales Consultant Thorsten Drees einen allgemeinen Überblick über Enterprise Mobility, Security, Back-end Integration, HTML und Multi-Plattform. Magic Software bietet hier mit seiner metadaten-getriebenen Plattform Magic xpa neben der reinen Client-Entwicklung jetzt auch Möglichkeiten für mobile Entwicklung. Die Magic xpa Plattform ermöglicht es in der neuen Version aus dem einmal geschriebenen Code mit nur wenigen Handgriffen native Mobile Apps für iOS, Android, Blackberry und Windows zu generieren oder auch hybride Apps in Verbindung mit HTML5 zu erstellen. Dies reduziert den Entwicklungsaufwand gegenüber einzeln erstellten Apps natürlich erheblich. Sollte sich der Markt der mobilen Betriebssysteme wandeln, wird Magic Software die unterstützten Betriebssysteme weiter anpassen und ermöglicht es Unternehmen die mit Magic xpa entwickelt haben so, ihre App relativ einfach auch auf neuen Betriebssystemen nativ anzubieten.

Helmut Haag, IT Leiter bei Rummel Matratzen, zeigte in einem Anwenderbericht wie sie (als eines der ersten Unternehmen) mit Magic xpa ihre iPad App entwickelt haben, um dem Außendienst mit relevanten ERP-Informationen zu versorgen. In der sehr kurzweiligen und witzigen Keynote zum Thema “Enterprise Mobility, Trends, Visionen & Co” machte Open Web Evangelist und Verleger Andreas von Gunten auf aktuelle Entwicklungen des Marktes aufmerksam. Beispielsweise sei das papierlose Büro inzwischen keine Vision mehr, sondern alle technischen Rahmenbedingungen wie Scanner, ausgereifte OCR-Erkernnung, große Datenspeicher und Cloudtechnologien für den einfachen Zugriff von überall ständen bereit – sie müssten nur genutzt werden. Mobile Applikationen und Cloud Technologien werden sich laut seiner Aussage in den meisten Unternehmen durchsetzen. Er ermunterte dabei die Teilnehmer des IT Summits, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, um den Anschluss gegenüber des Wettbewerbs nicht zu verpassen.

Alles in allem eine sehr interessante Veranstaltung für Unternehmen, die sich aktiv mit den Themen Prozessintegration und der Entwicklung mobiler Apps beschäftigen und hier nach einer Plattformunterstützung suchen.

28 SepChatterBox live – Erfahrungen von der Dreamforce

Dieses Jahr war meine erste Dreamforce als Mitarbeiter von Salesforce und als Sales Engineer war ich einer der ganz wenigen Deutschen, die ChatterBox bisher live demonstrieren durften.

ChatterBox wurde, wie in diesem Blogbeitrag geschrieben, eine Woche vor der Dreamforce aus dem Sack gelassen und auf der Dreamforce nach der Keynote dann auch im Salesforce Campground für alle Besucher live demonstriert.

Insgesamt hatte ich 4 Einsätze von je 2 Stunden auf dem Stand der Dreamforce. Die Fragen, die mir am meisten gestellt wurden, möchte ich gerne hier teilen:

Was ist ChatterBox?

Die Grundidee ist die gleiche wie bei Dropbox oder box: Dateien können mit anderen geteilt werden und man kann in seinen Ordnern auf dem Rechner bzw. auf mobile Endgeräten auf seine Daten zugreifen.

Was hat der Name Chatter in ChatterBox zu suchen?

Chatter ist die Collaborationsplattform von Salesforce, die inzwischen unglaublich viele Use Cases der Zusammenarbeit abdeckt (darüber werde ich demnächst eigene Blogs schreiben).

Einer der Use Cases ist das Austauschen zu und die Kommunikation zu Dokumenten.

So kann in einem Chatter Feed ein Foliensatz gepostet werden zu diesen Folien eine Kommunikation entstehen.

Mit ChatterBox kann man diese Dokumente immer offline dabei haben.

Kann man Dateien in ChatterBox versionieren?

Was die meisten Kunden nicht wissen: Schon heute kann man Files versionieren. Salesforce bietet eine Versionierung von Dokumenten an.

Der Use Case dabei ist folgender: Man veröffentlicht z.B. die aktuelle Firmenpräsentation in einer Gruppe, diskutiert diese und der Inhaber macht Anpassungen an dem Dokument. Heute muss man eine neue Version des Dokuments hochladen – was leider die wenigsten User machen. Mit ChatterBox bearbeitet man seinen Foliensatz einfach direkt auf dem Rechner und mit dem Speichern des Dokuments übernimmt das Synchronisationstool die Versionierung des Dokuments. Überall dort wo das Dokument geteilt wurde (in Gruppen, auf Datensätzen, in User-Feeds etc.) ist sofort die neueste Version verfügbar.

Wann ist ChatterBox verfügbar?

ChatterBox befindet sich aktuell in der Pilotphase. Alle Neuerungen durchlaufen bei Salesforce zunächst die Pilotphase, gehen dann in beta und werden dann GA (General Available, also öffentlich verfügbar). Ab Mitte 2013 dürfte es wahrscheinlich werden mit der öffentlichen Verfügbarkeit.

Was kostet ChatterBox?

Dazu wird Salesforce bei Veröffentlichung eine Aussage treffen, aktuell ist völlig offen, ob es überhaupt etwas kostet bzw. wie die preisliche Gestaltung des Speicherplatzes aussehen wird.

Sind meine ChatterBox Dokumente auch auf meinem Mobilen Endgerät verfügbar?

Die ChatterBox ist heute schon Bestandteil der ChatterApp auf iOS (iPad und iPhone) und wird in alle Mobilen Tools integriert werden.

Wie stelle ich sicher, dass ich nicht alle Dokumente offline habe und mein Speicher auf dem iPad überläuft?

Man kann die Dokumente gezielt offline verfügbar machen, die man auf seinem mobilen Endgerät verfügbar halten möchte.

Unterstützt ChatterBox Unterordner?

Das soll so sein bis zum Go-Live, der aktuelle Pilot kann das noch nicht.

Ich persönlich bin mehr als begeistert von ChatterBox. Als großer Fan von Chatter und der neuen Art im Business zusammenzuarbeiten kommt ein wesentlicher Aspekt neu hinzu: Effektive Versionierung von Dokumenten wird so zum Kinderspiel.

Ich bin sehr gespannt was die Salesforce Entwickler in den nächsten Monaten veröffentlichen werden, ich werde Euch auf dem Laufen halten.

Welche Fragen fehlen Euch? Was würdet Ihr gerne über ChatterBox erfahren? Ich freue mich über Eure Kommentare.